Beuren: Ordnungsamtsleiter und Mitarbeiterinnen der kommunalen Behörden stehen mit Pfarrer und Ortsbürgermeister im Saal des „Burghofs“ Beuren und planen die Organisation eines Übernachtungsquartiers für zu erwartende Flüchtlinge aus der Ukraine. Wie bekommen wir einen Raum sauber; wie kommen wir an Betten; wer kann den Empfang der Flüchtlinge begleiten; gibt es Dolmetscher? Ich telefoniere und in Kürze stehen Reinigung und Dolmet-schen. Ich bin stolz auf die Gemeindemitglieder in Beuren, die Kollegen von der Caritas und auf kommunale MitarbeiterInnen, die den Überblick behalten…
Kallmerode: Die Meldungen vom Kriegsbeginn überschlagen sich…und schon Anrufe von Gemeindemitgliedern, ob nicht der leergezogene Altbau des Kindergartens als Übergangs-quartier für Geflüchtete geeignet sei. Ob Kirmesburschen, Ortsbürgermeister oder Kirchenvorstandsmitglied - alle helfen als die ersten Familien kommen: Mütter oder Tante mit Töchtern oder Neffen, denn die Väter sind im Krieg. Internetzugang und eine Dolmetscherin sind wichtiger als Textilien. Vertrauen wächst und nach einer Woche geht die erste ukrainische Familie beim Beten des Kreuzweges mit …
Breitenholz: Von Haus zu Haus ziehen Gemeindemitglieder, schildern die Notsituationen in der Ukraine und sammeln am Ende 1.800,00 €, um die Flüchtlingshilfe in Bernterode, Beuren und Kallmerode zu unterstützen…
Leinefelde: Jeden Freitag erklingt „Dona nobis pacem“ als Abschluss zum Friedensgebet. Bei gelb-blauen Farben wird gebetet, sich informiert und Kollekte gesammelt. Nachdenken, Beten und Spenden verbinden. 480,00 € kommen beim ersten Mal zusammen…
Beispiele, die aus anderen Kirchorten ebenfalls erzählt werden könnten - auf dem Weg zur Auferstehung
Dank für aufmerksame Blicke und zupackende Hände Pfarrer Gregor Arndt
