Viele von uns erinnern sich ein Leben lang daran, wie Weihnachten in den eigenen Kindertagen war.
Und das wird nachgestellt: der Schmuck des Christbaumes, das Essen am Heiligen Abend oder die Reihenfolge der Besuche sind meistens Familientradition.
Für sehr viele Christ/innen wie Nicht-Christ/innen ist Weihnachten auch heute noch das einzige Fest im Jahr, das man im Prinzip so feiert, wie man es mit den Eltern erlebt hat.
Es soll schließlich die übliche, heimelige Stimmung aufkommen. Auf einmal dreht sich alles um das Gefühl, das man sich sonst nur noch traut, in Emojis auszudrücken. Weihnachten ist und bleibt Kult.
Dieses Jahr wird der Kult der Kindertage erneut nicht „wie immer“ inszeniert werden können.
Der Flair, die Stimmung, das Gefühl – es wird anders sein! Noch in Jahrzehnten werden wir uns an dieses ganz andere Weihnachten erinnern.
Was werden wir den nächsten Generationen erzählen? Können wir der misslichen Lage vielleicht auch etwas Positives abgewinnen?
Weihnachten 2021: Ein fröhliches Unter-uns-Fest, eine kleine gemütliche Oase, oder sogar endlich mal wieder eine wirklich „Heilige“ Nacht?
Weihnachten ist nicht nur Gefühl und Kult. Manch gestrichener Glühwein und abgesagte Weihnachtsfeier kann uns zeigen, dass hinter all dem Flair mehr ist:
Gott wird einer von uns. Hinter Gänsebraten und Familienstress wartet das größte Geschenk des Abends, wartet das Jesuskind in der Krippe.
Es möchte auch nach dem Fest in unserem Leben dabeibleiben. Haben Sie es schon gefunden?
Uns allen ein „heiliges“, ein positiv in Erinnerung bleibendes Weihnachtsfest!
Kaplan Lukas Hennecke
